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Wein ABC

Interessante Infos rund um das Thema Wein finden Sie in diesem Wein-Glossar.

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1. Weintraube

Aus der Weintraube wird der Wein gewonnen. Bekannt sind Weintrauben mit grüner Schale, die hauptsächlich für den Weißwein angebaut werden, sowie Weintrauben mit blauer Schale, die für den Rotwein genutzt werden.
Insgesamt sind weltweit über 1500 Weintraubensorten bekannt.


2. Weinrebe

Die Weinrebe ist eine Rankpflanze, die als Früchte die Weintrauben trägt. Sie kann leicht über 10 m ranken und besitzt meist einen wurzelähnlichen Stamm. Weinreben gedeihen in trockenem sowie leicht feuchtem Boden, egal ob ebenerdig oder in Hanglage.


3. Reblaus

Die Reblaus ist der bekannteste Pflanzenschädling der Weinrebe. Handelt es sich dabei nur um die Blattreblaus, ist der Schaden noch zu begrenzen. Die Wurzelreblaus hingegen kann die komplette Pflanze vernichten.


4. Weinlese

Unter der Weinlese versteht man die Ernte der Weintrauben. Sie gestaltet sich oft äußerst mühsam, da die einzelnen Weinrispen oft von Hand an der Weinrebe abgeschnitten werden müssen. Zumal dann, wenn sich die Weintrauben in Berghängen befinden.


5. Rotwein

Der Rotwein wird aus den blauen Traubensorten gewonnen. Seine Färbung erhält er durch die Traubenschale. Rotweine sind für die Durchblutung des menschlichen Körpers äußerst positiv und mindern, in Maßen getrunken, das Herzinfarktrisiko. Bekannte Sorten sind unter anderem der Merlot, der Dornfelder, der Blaufränkische oder der Blaue Sauvignon.


6. Weißwein

Der Weißwein wird aus den grünen Trauben hergestellt. Seine Geschmacksvielfalt reicht von trocken herb, über halbherb, bis hin zu süß und lieblich. Bekannte Weinsorten sind der Riesling, der Müller Thurgau, der Gewürztraminer, der Muskateller, der Silvaner, usw.


7. Roséwein

Der Roséwein ist dem Rotwein sehr ähnlich, wobei das Maischverfahren etwas verkürzt ausgeführt wurde. Dies bedeutet, dass sich der Farbstoff der blauen Traubenschale nicht ganz so intensiv auf den Wein auswirken konnte. Roséweine werden oft als Mischform zwischen Weiß- und Rotwein betrachtet.


8. Eiswein

Der Eiswein erzielt in der Regel die höchste Qualitätsstufe innerhalb der Weine. Seine Weinlese beginnt in vollem Reifezustand mit Einsetzung des Frostes. Dies findet vermehrt in den Wintermonaten Dezember und Januar statt. Aufgrund des natürlichen Fruchtzuckergehaltes entstehen optimale Weinsorten. Allerdings ist die Ernte stets mit einem erhöhten Risiko, was die Witterungsverhältnisse betrifft, verbunden.


9. Schaumwein

Der Schaumwein oder auch Sekt ist ein prickelndes Weingetränk. In der Regel wird der Sekt zu besonderen Anlässen ausgeschenkt. Oder aber er dient der Anregung des Kreislaufs. Als besonderer Schaumwein wird der Champagner verstanden.


10. Biowein

Immer mehr Menschen vertrauen heutzutage der ökologischen Landwirtschaft. Dem zu Folge richten sich auch die Weinbauern danach und produzieren weitgehendst biologische Weine. Ein völliger Verzicht auf Schädlingsbekämpfungsmittel ist jedoch im Weinbau nicht möglich.


11. Maischen

Unter dem Maischen versteht man den ersten Arbeitsgang in der Weinherstellung. Dabei werden die Trauben in einer Art Mühle zerdrückt. Es entsteht ein Gemisch aus Traubensaft, Traubenkernen, Traubenschalen, usw. Der Zeitfaktor beim Maischen ist gerade für die Farbe des Rotweins wichtig.


12. Keltern

Unter Keltern versteht der Weinkenner das Pressen der Weintrauben. Es muss darauf geachtet werden, dass möglichst wenig Bitterstoffe dabei austreten. Früher wurde diese Arbeit traditionell mit den Füßen, das so genannte Traubenstampfen, durchgeführt.


13. Most

Der Most ist der aus dem Keltern gewonnene Traubensaft. In der Regel wird dieser Saft vorsichtig abgezogen, so dass die ungewollten Pflanzenrückstände in der Presse verbleiben. Der Most ist somit als direkte Vorstufe des Weingetränks zu verstehen.


14. Weinlagerung

Die Weinlagerung geschieht traditionell in Eichenfässern. Allerdings füllen moderne Industrieanlagen heute ihre Weinproduktion in Stahl- bzw. Kunststofffässer und anschließend in Flaschen ab. Im Anschluss wird der Wein in den Einzelhandel transportiert.

Traditionelle Weine jedoch sollten noch immer in luftigen Kellerräumen, zumeist liegend, gelagert werden. Eine Raumtemperatur von 12 °C sollte dabei nicht überschritten werden. Dies sichert den Korken vor Pilzbefall.


15. Weintemperatur

Die Weintemperatur sollte bei Weißweinen kühl – bis durchschnittlich 10 °C liegen. Bei Rotweinen sollte eine Weintemperatur der Zimmertemperatur weitgehend angepasst sein. Idealer Weise bei in etwa 18 ° C.


16. Weingläser

Für jede Weinart gibt es natürlich ein entsprechendes Weinglas. Während das bauchige Rotweinglas sehr groß erscheint, wirkt der Kelch des Weißweinglases etwas filigraner. Der Schaumwein wird in Sektschalen oder Sektgläsern gereicht. Für den Dessertwein verwendet man kleine Weingläser.


17. Weinausschank

Der Weinausschank sollte beim Weißwein direkt von der Flasche aus erfolgen. Wobei das Vorkosten den Weinkenner ausmacht.
Der Rotwein hingegen sollte bereits geöffnet in einem Dekanter serviert werden, so dass sich das Aroma bereits entfalten konnte. Generell sollten Weingläser wegen des Bouquets immer nur halb gefüllt werden.


18. Weinsorten rot

Unzählige Rotweinsorten sind heutzutage im Weinhandel erhältlich. Zu den wohl berühmtesten Rotweinen zählt der Bordeaux, der Merlot, der Sauvignon, der Chardonnay, der Syrah, der Blaufränkische, usw.


19. Weinsorten weiß

Bei den Weißweinsorten sind vor allem die deutschen Weine sehr bekannt. Unter anderem der Silvaner, der Riesling, der Müller Thurgau, der Boxbeutel, usw. Aber auch der Gewürztraminer, der Samos und der Muskateller sind äußerst beliebte Weinsorten.


20. Oechsle

Unter Grad Oechsle versteht man das Mostgewicht des Traubenmostes. Es wurde nach seinem Erfinder aus Pforzheim benannt und stellt heute eines der wichtigsten Qualitätskriterien des Weins dar.


21. Weinanbaugebiete Deutschland

Deutschlands größtes Weinanbaugebiet ist Rheinhessen. Doch auch in Baden, am Neckar, in der Pfalz, am Main und an der Mosel, in Franken, usw. befinden sich wunderbare Weinanbaugebiete. Deutschland importiert einen Teil seines Weins, vor allem nach England und Holland.


22. Weinanbaugebiete Europa

Frankreich wird als die Wiege zahlreichen Weinsorten bezeichnet. Italien ist der wohl größte Weinanbauer in Europa, gefolgt von Spanien, die beim Weißwein sogar Spitzenreiter sind. Ebenfalls befinden sich europäische Weinanbaugebiete in Portugal, Griechenland, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Österreich, der Schweiz, usw.


23. Weinanbaugebiete Weltweit

Weltweit hat der Weinanbau auch in Übersee in den letzten Jahren stark zugenommen. In Südafrika, Australien, Kanada und Südamerika werden inzwischen Spitzenweine produziert. Die USA versucht diesem Trend ebenfalls nachzukommen.


24. Winzer

Der Winzer oder Weinbauer ist der eigentliche Beruf im Weinanbau. Winzer sind für den Anbau der Reben, deren Pflege und die anschließende Weinlese verantwortlich. Viele Winzer verstehen sich zudem auf die Weinherstellung.


25. Weingut

Gute Weingüter gibt es zahlreich auf der ganzen Welt. Hier wird vom Anbau bis zur Weinherstellung alles bewältigt. Viele Weingüter, z.B. in Südtirol, der Toskana, in Südfrankreich, usw. haben zudem den Tourismus für sich entdeckt und eine Nebeneinnahmequelle erschlossen.


26. Weingesetz

In Deutschland gilt das offizielle deutsche Weingesetz. Auch andere Länder haben sich ein Weingesetz auferlegt. Es garantiert in erster Linie die Reinheit des Weins und regelt die unterschiedlichen Qualitätsstufen.


27. Qualitätsstufe

Innerhalb des deutschen Weingesetzes wurden einzelne Qualitätsstufen festgelegt.
Beginnend beim Tafel- und Landwein bis hin zum Qualitätswein. Danach folgen die einzelnen Prädikatweine, die nach Kabinett, Spätlese, Auslese, Prädikat Beerenauslese, Prädikat Trockenbeerenauslese sowie Eiswein untergliedert sind.


28. Weinetikett

Das Weinetikett beinhaltet alle wichtigen Informationen zum vorliegenden Wein. Dazu zählt unter anderem die Qualitätsstufe, der Jahrgang, die Weinsorte, der Hersteller, das Anbaugebiet und vieles mehr. Der Endverbraucher kann aufgrund eines anerkannten Weinetiketts seine Kaufentscheidung optimal fällen.


29. Wein zum Essen

Den richtigen Wein zum Essen ausfindig zu machen ist eigentlich reine Geschmacksache. Als Faustregel gilt jedoch, Weißwein zu Fisch und hellem Fleisch, Rotwein zu deftigen Gerichten und dunklem Fleisch.


30. Weinfest

Gerade in den Weinanbaugebieten werden alljährlich Weinfeste gefeiert. Dabei gilt es, die neuen Weinsorten vorzustellen, oftmals eine Weinkönigin zu krönen und auf das Anbaugebiet aufmerksam zu machen. Traditionelle Weinfeste verkörpern zudem einige Sitten und Brauchtümer.

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